Wort zur Woche vom 02.06.2014 – Pfingsten: Da wäre ich gerne dabei gewesen
Pfingsten: Da wäre ich gerne dabei gewesen.
Da wäre ich gerne dabei gewesen: Damals in Jerusalem, am fünfzigsten Tag nach dem ersten Osterfest. Ich erkenne die trostlose Stimmung, in der die Jünger waren und die Frauen, die mit ihnen beteten und weinten. Ich vermute, was der Grund war, wieder einmal aus dem Haus zu gehen: das jüdische Fest, das in Jerusalem gefeiert wurde, das Fest der ersten Früchte. Wir dürfen uns nicht nur verkriechen, werden einige gesagt haben; wir sollten mal auf die Straße gehen. Und kaum sind sie dort, geschieht ein „Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind“. Und Zungen wie Feuer setzen sich auf sie, und sie wurden „erfüllt vom Heiligen Geist“. Die Frauen und die Jünger werden beschenkt, plötzlich und unerwartet. Der allmächtige Gott beschenkt die, die traurig und mutlos geworden waren; die sich in ihrer Trostlosigkeit versteckt hatten. Welch ein Geschenk hat Gott für sie bereit; womöglich ja für alle, die es wagen, nicht nur auf sich zu sehen, nicht nur die eigene Trauer zu pflegen, die Sinne nicht nur auf sich und das eigene Empfinden zu richten. Womöglich beginnt ja der Heilige Geist damit, dass ich mich für ein paar Augenblicke verlasse und die Nöte anderer sehe. Dann spüre ich: Gottes Geist ist mit denen, die mit anderen fühlen.
Ihr Christoph Gruber, Pfarrer i. A.
Gottesdienst im Grünen auf dem Wandbühl mit Pfarrer Barfuß
Wir laden herzlich zu einem Gottesdienst im Grünen am Sonntag, 22. Juni 2014, auf dem Wandbühl am Caravanca-Kreuz beim Kloster Kirchberg ein. Die Predigt hält Pfarrer Hans-Michael Barfuß. Die Besucher haben auf dem Wandbühl die ganze Bergkette der Schwäbischen Alb mit dem Roßberg, der Burg Hohenzollern und dem Lochenfelsen bis zum Lemberg vor Augen. Nur bei Dauerregen fällt der Gottesdienst im Grünen aus. Der Gottesdienst beginnt um 11.00 Uhr.
Ausblick: Empfinger Frühstück
Das nächste Empfinger Frühstück findet am 24. Juni um 9:00 Uhr mit Tobias Merckle zum Thema „Glaube verändert – aus Hoffnungslosen werden Hoffnungsträger“ statt.
Tobias Merckle ist Geschäftsführender Vorstand vom Seehaus e.V. und leitet seit 2003 das Seehaus Leonberg, ein Modellprojekt für straffällige Jugendliche als Alternative zum herkömmlichen Jugendstrafvollzug. Tobias Merckle hat sich 13 Jahre darauf vorbereitet, eine solche Alternative zum Jugendstrafvollzug anzubieten. International hat er fünf Jahre bei Prison Fellowship International in der Schweiz und dann in den USA Erfahrungen gesammelt.
Jugendliche und Heranwachsende zwischen 14 und 23 Jahren, die bereit sind an sich zu arbeiten, können sich vom Jugendstrafvollzug aus für das Seehaus bewerben. Nach Zustimmung des Anstaltsleiters verbringen sie ihre gesamte Haftzeit im Seehaus. Bis zu 7 Jugendliche wohnen mit Hauseltern und deren Kinder zusammen und erfahren so – oft zum ersten Mal – „funktionierendes“ Familienleben, Liebe und Geborgenheit. Gleichzeitig erwartet sie ein durchstrukturierter und harter Arbeitsalltag. Herzliche Einladung zu diesem interessanten Thema.
Pfarrer Gruber hat Urlaub
Pfarrer i. A. Gruber hat vom 09. – 22. Juni Urlaub. Die Vertretung in dringenden seelsorgerlichen Fällen hat Pfarrer Volz in Mühlheim: Telefon: 07454 / 98274.