Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat der Ev. Kirchengemeinde (von links nach rechts): Georg Neumann, Angelika Gamerdinger, Dr. Dorit Heger, Anke Reich, Marina Roth, Regine Hennig-Bau, Pfarrer Christoph Gruber

Die Mitglieder des Kirchengemeinderates

 

Dr. Dorit Heger
alleinerziehend, 2 Kinder, Textredakteurin

Seit drei Jahren bin ich Kirchengemeinderätin in Empfingen – und ich bin es gerne. Deshalb möchte ich mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass unsere Kirchengemeinde ein lebendiger und offener Ort der Begegnung, des Gesprächs und des Glaubens ist und bleibt und vielen Menschen eine Heimat bietet. Als Organistin und Leiterin des Singkreises liegt mir die Kirchenmusik besonders am Herzen.

 

Georg Neumann
verheiratet, 3 Kinder, Schulleiter

Meine Schwerpunkte sind die Weiterentwicklung der Begegnungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten für unsere Gemeindeglieder sowie die Stärkung des Austauschs über Glaubens- und Lebensfragen. Außerdem möchte ich mich für Möglichkeiten der Zusammenarbeit innerhalb der Gesamtkirchengemeinde einsetzen.

 

Marina Roth
verheiratet, 2 Kinder, Verwaltungsfachwirtin

Ich kandidiere für den Kirchengemeinderat, weil ich dazu beitragen möchte, dass wir eine lebendige Gemeinde für Jung und Alt bleiben. Meine Intention ist es, dass sich Kinder, Jugendliche, junge Familien und Erwachsene bis hin zu den Senioren in unserer Kirchengemeinde wohlfühlen und dass sie einen Ort finden, an den sie immer wieder gerne kommen und wir dort gemeinsam „Leben“ gestalten können.

 

Regine Hennig-Bau
verheiratet, 2 Kinder, Gymnasiallehrerin

Ich kandidiere für den evangelischen Kirchengemeinderat in Empfingen, weil ich glaube, dadurch einen Beitrag zum Wohl und zur Weiterentwicklung dieser Gemeinde leisten zu können. Als ehemalige Lehrerin liegen mir dabei die jungen Gemeindemitglieder ganz besonders am Herzen.

 

Anke Alida Reich
verheiratet, 2 Kinder, Europa-Sekretärin

Ich möchte mich wieder als Kirchengemeinderätin bewerben, um die Kraft und die Werte des christlichen Glaubens weitergeben zu können. Außerdem will ich die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in unserer Kirchengemeinde stärken und an der Gestaltung des Gemeindelebens weiterhin mitarbeiten.

 

Der Kirchengemeinderat ist das Parlament der Kirchengemeinde. Er berät und beschließt über alle wesentlichen Fragen des Gemeindelebens. In der Kirchengemeindeordnung heißt es dazu in §16: „Kirchengemeinderat und Pfarrerin/Pfarrer leiten gemeinsam die Gemeinde.“

Die Arbeit dieses Gremiums lässt sich gut mit der Funktion des kommunalen Gemeinderats vergleichen. Die fünf Mitglieder des Empfinger Kirchengemeinderats werden für sechs Jahre von den wahlberechtigten Gemeindegliedern gewählt. Die Sitzungen finden monatlich statt und haben einen öffentlichen sowie einen nichtöffentlichen Teil.

Neben den fünf ehrenamtlichen Mitgliedern gehört Pfarrer Christoph Gruber als Vorsitzender dem Gremium an. Die gewählten Mitglieder sind: Angelika Gamerdinger, Werner Müller, Georg Neumann (stv. Vorsitzender), Anke Reich und Herbert Schmieder.

Der Kirchengemeinderat der Evangelischen Kirchengemeinde Empfingen hat im Mai 2016 Zuwachs bekommen. Nachgewählt für Werner Müller, der sein Amt aufgab, wurde Dr. Dorit Heger. Außerdem hat der Kirchengemeinderat die Möglichkeit der Zuwahl genutzt und für die zweite Hälfte der Amtszeit Bernd Herwanger zugewählt.

Da die eigenständige Kirchengemeinde Empfingen finanztechnisch eine Gesamtkirchengemeinde mit den Kirchengemeinden Mühlheim und Renfrizhausen bildet, finden im 2-Monats-Turnus gemeinsame Sitzungen mit den beiden anderen Kirchengemeinderäten statt.

 

Die Amtsverpflichtung des Kirchengemeinderats

Die gewählten Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte werden nach ihrer Wahl in einem Gottesdienst in ihr Amt eingeführt. Das Versprechen, das ihnen dabei abgenommen wird, lautet:

„Im Aufsehen auf Jesus Christus, den alleinigen Herrn der Kirche, bin ich bereit, mein Amt als Kirchengemeinderat zu führen und dabei mitzuhelfen, dass das Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen Schrift gegeben und in den Bekenntnissen der Reformation bezeugt ist, aller Welt verkündigt wird. Ich will in meinem Teil dafür Sorge tragen, dass die Kirche in Verkündigung, Lehre und Leben auf den Grund des Evangeliums gebaut wird, und will darauf Acht haben, dass falscher Lehre, der Unordnung und dem Ärgernis in der Kirche gewehrt wird. Ich will meinen Dienst im Gehorsam gegen Jesus Christus nach der Ordnung unserer Landeskirche tun.“